17. Januar 2012
Peru ist ein gefährliches Land?!
Seit Tagen radeln wir durch die Wüste, kämpfen mit dem starken Gegenwind und sind froh über jeden kleinen Laden, der kalte Getränke verkauft (von denen es nicht so viele auf der Straße gibt) wir fahren an slumähnlichen Gegenden vorbeigefahren, manchmal leben die Menschen sprichwörtlich im Dreck auf Müllhalden und suchen nach Brauchbarem. Die Reaktionen der Menschen sind meist freundlich, sowohl im Schmutz spielende Kinder als auch alte Menschen, die vor ihren bescheidenen Behausungen fegen, rufen uns ein freundliches “hola” oder “buenos dias” zu. Als wir in einem kleinen Laden mal wieder eine kalte Cola kaufen, holt die Besitzerin sogar extra für uns weitere Stühle von drinnen, so dass wir nicht auf dem Bordstein sitzen müssen.
An einem dieser Tage erscheint plötzlich aus dem Nichts ein großes, neues, gut aussehendes Restaurant. Wir sind hungrig und müde und wollen aus dem Wind raus, also gehen wir rein. Während wir essen gesellen sich ein paar Polizisten zu uns, die auch Mittag machen wollen. Einer fängt ein Gespräch mit uns an, erzählt uns, dass dies ein gefährlicher Ort sei, fragt uns, wo wir hin wollen und rät uns auf sie zu warten, sie würden uns durch die Stadt eskortieren. Okay, denken wir, eine weitere lustige Anekdote, die wir Zuhause erzählen können. Aber da wir in Peru sind und das Mittagessen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, lassen sich unsere Bodyguards Zeit, wir aber sind längst fertig und wollen weiter. Als wir nicht länger warten wollen sagen wir ihnen, dass wir jetzt losfahren, die Herren sind flexibel und informieren uns, dass dann eben ein anderes Auto auf uns warten wird. Und tatsächlich, kaum sind wir auf der Straße taucht ein anderes Polizeiauto auf, welches uns als Begleitschutz mit laufender Warnblinkanlage folgt. Als wir rechts nach Puerto Malabrigo abbiegen überholen sie uns und halten an, um uns zu sagen, dass wir vorsichtig sein sollen und sie am nächsten Morgen wieder da sein werden, um uns den Rest des Weges aus der Stadt heraus zu begleiten.
Die letzten 16 km düsen wir nur so mit 22 km/h unserem Tagesziel entgegen, da wir uns ausnahmsweise aus dem Wind heraus gedreht haben. Unser Hotel hat einen schönen Balkon mit Meerblick und der Ort ist ruhig und friedlich. Wir kochen draußen, schlafen prima und morgens haben wir unsere Polizeifreunde schon fast vergessen.
Am nächsten Morgen ist der Wind abgeflaut und die 16 km zurück zur Kreuzung sind leicht zu fahren. Unterwegs werden wir von einer hübsch angezogenen Frau im mittleren Alter mit Blumen in der Hand, die sie mit in die Kirche nehmen will, gesegnet, sie bewundert was wir tun und wünscht uns ein herzliches “¡vaya con Dios!” zum Abschied.
200 m nachdem wir nach rechts, zurück in die Stadt, abgebogen sind, sind sie wieder da, ein Polizeiauto folgt uns mit Warnblinker! Wir winken und sie winken und sie eskortieren uns professionell aus der Stadt hinaus. Als wir die Carretera Panamericana erreicht haben halten sie an, raten uns, uns vor den LKWs in acht zu nehmen und wünschen uns “buen viaje”. Selten habe ich mich auf dem Rad so sicher gefühlt!
Als wir weiterradeln werden wir von mehreren Polizeiwagen überholt und wir fragen uns, ob wir nun quasi bis Huanchaco, unserem heutigen Tagesziel, weitergereicht werden.
5. Februar 2011
Fahrrad trifft Auto
Das Auto mit dem klassischen Verbrennungsmotor hat seine besten Tage hinter sich. Der Sprit geht aus. Das kann man nicht mehr schön reden. Mobilität muss neu definiert werden. Ich glaube auf dem Weg in eine moderne nachhaltige Mobilität werden sich Auto und Radfahrer Artikel lesen
4. Januar 2011
Fahrrad kaputt? – Gleich melden und die Fahrradentwicklung fördern!
Der ADFC hat eine Schadensdatenbank eingerichtet. Im Internet kann nun jeder seine Panne oder seinen Defekt am Fahrrad melden. Die Daten werden deutschlandweit gesammelt und ausgewertet. Dadurch ergibt sich eine Übersicht über die häufigsten Pannen. Das Ergebnis wird den Herstellern helfen ihre Artikel lesen
21. Dezember 2010
Der Meister staunt er kanns kaum glauben…
…man kann auch mit dem Hammer schrauben.
Für die Radreisen braucht man etwas Ausrüstung. Mindestens ein Fahrrad. Und meistens noch so einiges mehr. Inzwischen gibt es ein großes Angebot in allen Farben und Varianten. Rad, Taschen, Zelt, Küche und Artikel lesen
19. Oktober 2008
Mit Kindern auf Radreise?
Klar, warum nicht!
Natürlich kann man mit Kindern eine Radreise machen. Vielleicht ist es ratsam, langsam anzufangen. Nicht bei der ersten Tour 3 Monate durch das Himalaya. Am besten startet man mit Tagestouren und Wochenendtouren. Der ADFC Bremen bietet extra für Familien solche Touren an. Das ist der Artikel lesen
19. September 2008
Gruppendynamik
Es war einmal vor langer, langer Zeit … ich war 16, und wir sind mit sieben Leuten durch die Bretagne geradelt. Nur zwei Tage lang vom Bahnhof zur Küste auf einen Campingplatz. Alles war französisch und an jeder Ecke fand irgendwer irgendwas total toll. Wenn jemand pinkeln musste, gab es eine Pause. Artikel lesen







