29. Juni 2009
Zugvielfalt
Heute morgen geht es wieder los. Wir, Alexandra ist dabei, fahren mit der Bahn per Wochenend Ticket. Beim zweiten Umsteigen in Göttingen tritt Alex ins leer zwischen Bahsteig und Zugtreppe. Sie schrammt sich das Bein von unten nach oben auf. Ich habe das Rad auf dem Arm und kann kaum helfen. So wie sie da unten liegt bin ich froh, das nichts gebrochen ist und das Knie heile ist. Wenn der Unterschenkel eingeklemmt ist, oder „Zwangsgeführt“ wird, ist das Knie schnell hin. Alex hat aber Glück. In der nächsten Stunde sieht sie ziemlich blass aus. Stück für Stück krabbeln ihre Mundwinkel aber wieder nach oben. Puh, Verletzung ist gar nicht gut.
Da wir 6 mal umsteigen, haben wir die volle Vielfalt an Zügen und Fahrradabteilungen. In Bremen steigen wir in den RE mit dem Standard Fahrradabteil, der einen halben Waggon lang ist. In Hannover steigen wir in den ME, mein Favorit unter den Radreisezügen. Dort gibt es breite Türen mit niedrigem Einstieg, so dass man das Rad gut neben sich führen kann und nicht mehr als eine Stufe runter bzw. rauf steigen muss. Es ist genug Platz um die Räder abzustellen und auch um sie zu wenden.
In Göttingen besteigen wir einen Zug mit Giganto-Fahrradabteil. Ein kompletter Waggon ist für die Räder. Zum Teil mit Fahrradhaltern zum Aufhängen der Räder am Vorderrad, zum Teil mit Bügel zum anlehnen der Räder. In jedem Fall viel Platz, und die Möglichkeit die Räder anzuschließen. Super.
In Neudietendorf steigen wir in einen Zug, der als schlechtes Beispiel dient. Dort ist noch der alte Einstieg in den Zug, schmal und hoch. Um in das Fahrradabteil zu gelangen muss man durch eine Schwenktür. Das ist völlig daneben. Ein bepacktes Rad schieben, und damit durch eine Tür die man gegen eine kräftige Feder aufhalten muss und das in der Enge des Zuges, nee danke!
Von Schwandorf aus fährt ein Zug mit dem Fernziel Prag. Es gibt kein Fahrradabteil, sondern ein Gepäckwaggon. Dort werden Rad und Gepäck von außen eingeladen. Ein Schaffner, oder wie bei uns eine Schaffnerin ist nötig damit das Abteil geöffnet wird. In Absprache mit der angestellten treffen wir uns in Furth wieder und sie schließt erneut auf und wir bekommen die Räder zurück. Ein irre Odyssee. Aber wir sind pünktlich nach Fahrplan in Furth am Wald.
Wer mit dem Rad im Zug reisen will muss sich in Gelassenheit üben, dann klappt das schon.
19. September 2008
Nee, Deutschland is auch schöön.
Und das Zugfahren erst. Fantastisch! So unterhaltsam und entspannend. Alexandra läuft auf dem Bahnhof schon mal zum Gleis, während ich die Fahrkarten am Automaten versuche zu ziehen. Falls der Automat wieder nicht so will oder nicht wechseln kann, hält sie den Zug auf. Es klappt aber alles suuuper. Artikel lesen
5. Juli 2008
Busfahren
Von Tulcea nehmen wir den Überlandbus nach Galati. Wir kaufen uns das Ticket für einen großen Bus, der auch die Räder transportiert, am Vortag und erfragen die Abfahrtszeit. Als wir am Reisetag an der Haltestelle sind und die Abfahrtszeit verstreicht, ohne dass ein großer Bus kommt, erfahren wir, dass Artikel lesen






