3. August 2011
Hasslieben
Seit fast drei Wochen sind wir nun unterwegs. Da kristallisieren sich natuerlich Vorlieben und Abneigungen heraus. Am meisten von uns gehasst wird, in der folgenden Reihenfolge: Holztransporte, LKW, Pick up Trucks (besonders die Dodge Rams und Chevrolets), schmale Randstreifen (kleiner als einen Meter), Regen, Gegenwind, sehr steile Steigungen. Starker Verkehr gepaart mit schmalen Randstreifen ist das schlimmste. Gestern sind wir den ganzen Tag auf dem Highway 18 gefahren (starker Verkehr und schmale Randstreifen). Ungef’aehr. 90 km. Was uns erschoepft hat waren nicht die Huegel, es war der unglaubliche Verkehrslaerm. Immer wenn und einer dieser besch… Holztransporter ueberholt hat, habe ich mich an meinem Lenker festgeklammert so gut ich konnte. Abends war ich dann ganz verspannt.
Das Beste, was einem auf einer Radreise durch die USA passieren kann sind die Menschen. Immer wenn wir an einer Ecke anhalten um auf die Karte zu sehen oder einfach nur um etwas zu trinken gibt es fast immer jemanden, der das sieht und zu uns mit einem freundlichen: “Can I help you?” Begruesst. Auf diese Art und Weise haben wir schon Umwege vermieden, einen schoenen Platz zum Mittag machen gefunden, wurden zum Duschen in ein Haus eingeladen (nach einer grossartigen Mittagspause am Strand) oder die Menschen wuenschen uns einfach alles Gute. In einer Baeckerei wurde uns ein Computer zur Benutzung angeboten als wir nach Internetzugang gefragt haben… Ich stell mir das jetzt mal in einer deutschen Baeckerei vor… Wir werden buchstaeblich auf einer Welle der Freundlichkeit und Hilfe vorangeblasen.
Die letzten beiden Tage waren wir bei Nadine und Jon in Dundee, die uns vorher nur aus dem Internet kannten!! Zwei Naechte durften wir bei ihnen in einem wunderschoenen Zimmer schlafen und haben allerbestes Essen genossen (alles frisch gepflueckt und Bio) und wunderbaren Oregon Wein getrunken. Wir haben viele Menschen getroffen: einen Winzer, eine junge Frau aus Idaho, ein schwules Paar aus San Francisco die einfach urkomisch waren. Wir durften Bohnen, Gurken und Pettypan Squash zusammen mit Nadine und Jon ernten, sassen morgens auf der Couch auf der Veranda und haben Kaffee getrunken. Es war der perfekte Ort zum entspannen und das taten wir dann auch.
Tatsaechlich haben wir schon so viele Einladungen gehabt, dass wir gar nicht allen nachkommen konnten. Also vielen Dank an alle, die uns bei sich aufgenommen oder zu sich eingeladen haben, danke fuer die viele Freundlichkeit und das Interesse. Das hat unsere Reise schon jetzt zu etwas sehr besonderem werden lassen.
15. Juli 2011
Jetlag in Vancouver
Vancouver hat uns toll empfangen. Kein Stress bei der Einreise, all unser Gepaeck ist da und das Ganze auf einem schoenen Flughafen mit einem Indoorgarten. Unsere Herberge in Vancouver ist eine einfache Bed & Breakfast Unterkunft, mit einer etwas skurielen aber sehr sympatischen Leitung. Am naechsten Morgen Artikel lesen
24. Juni 2011
Die Relativitätstheorie unserer Reise
Als Albert Einstein 1905 vor rund 200 Wissenschaftlern seine Relativitätstheorie vorgestellt hat, erschütterte er die Grundfesten der Physik. Bis dahin war man davon ausgegangen, dass die Zeit immer und überall gleich abläuft. Der gute Albert rechnete nun vor, dass es sehr wohl vom Ort abhängig ist wie schnell Artikel lesen
14. Mai 2011
Ein Lächeln im Bauch
Ich bin zwei Tage in Köln, und wie so oft habe ich auch dieses Mal meinen Zeitplan so gestaltet das keine Hektik aufkommt. Lieber sitze ich noch eine Zeit in der Stadt oder schlendere herum und schau mir Kultur und Menschen an. Meine Gedanken lümmeln sich gemeinsam mit mir irgendwo herum oder laufen ziellos durch die Welt. Gerne sitze ich bei gutem Wetter auf öffentlichen Plätzen Artikel lesen
19. Dezember 2008
Es begab sich aber zu der Zeit…
…dass ich meine Frau Alex und Ihren Sohn Jannik kennen lernte. Jannik wollte abends eine Geschichte vorgelesen bekommen. Ich fand es relativ langweilig, immer die gleichen Geschichten zu lesen, darum fragte ich ihn eines Abends, ob ich nicht eine Geschichte erzählen dürfte. Er willigte ein. Ich Artikel lesen
19. Oktober 2008
Mit Kindern auf Radreise?
Klar, warum nicht!
Natürlich kann man mit Kindern eine Radreise machen. Vielleicht ist es ratsam, langsam anzufangen. Nicht bei der ersten Tour 3 Monate durch das Himalaya. Am besten startet man mit Tagestouren und Wochenendtouren. Der ADFC Bremen bietet extra für Familien solche Touren an. Das ist der Artikel lesen





