Bourtange

In Meppen und steuere ich direkt ein Café an. Ich finde einen Platz mit Steckdose und auf meine freundliche Frage ob ich die Nutzen dürfe bekomme ich den Startschuss für meine Internetarbeit.  Ich komme nicht nur gut voran, ich schaffe auch alles. Es hat mich zwar über zwei Stunden gekostet, aber das ist mir egal, zum Mittag habe ich mir im gleichen Café noch Brötchen bestellt und somit auch gut verzehrt und nicht nur Strom verbraucht. Ich bin total erleichtert. Keine Termine, Internet ist fertig, alles ist gut. Mein Bauch ist leicht und ich mache mich auf den Weg nach Bourtange, einem kleinen Ort in Holland, der hauptsächlich aus einer Wehranlage besteht. Das Wetter ist gut, wenn auch nicht mehr so warm. Ich habe ein Dauergrinsen im Gesicht. Früh auf dem Platz angekommen vollziehe ich das Camper-Nötigste, lüfte ordentlich, dusche mich und ziehe mir seid langem mal wieder eine lange Hose an. Dann gehe ich in die Wehranlage. Sie ist irgendwann, als sich kein Herrscher mehr dafür zuständig fand, als Wohnort umgebaut worden. Die Wehranlagen sind langsam verwahrlost, bis man sie in der Neuzeit wieder rekonstruiert hat. So gibt es jetzt eine verschachtelte Wallanlage mit Gräben und und vielen Zugbrücken, ein paar Kanonen und inmitten dieser Anlage wohnen Menschen. Wahrscheinlich die, die auch in den touristischen Attraktionen arbeiten. Restaurants, Info, Museum, Synagoge, Mühle und einiges mehr. Jetzt gegen Abend ist schönes Licht zum fotografieren, aber es ist nichts mehr los, Die Kellnerin räumt gerade die Blumen von den Tischen und so mache ich mich auch auf den Rückweg zum Zelt.

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