Radreisen? Warum?

Morgens vor dem Zelt kaue ich mein Müsli und trinke eine Tasse Kaffee. Es ist noch kühl und ich sitze mit langer Hose und Fleecejacke auf meiner Isomatte. Die Sonne wärmt mein Gesicht und schickt mit ihren Strahlen Neugierde in meinen Bauch. Neugierde auf den Weg, der heute vor uns liegt. Ich fühle mich gesund und unbeschwert. Kindlich vielleicht. Alexandra lehnt an meinem Rücken und ihre Haare riechen nach Sonne. Ich bin glücklich.
Ich öffne die Augen, schaue aus dem Fenster und kann es gar nicht abwarten  loszuradeln, um wieder einen solchen Morgen zu erleben.
Alles was wir brauchen, passt auf zwei Räder. Wir brauchen genug zu trinken und zu essen, wollen nicht frieren, und abends suchen wir einen Platz für unser Zelt.
Alles andere ist weit weg.

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