Hola Quito
von Alexandra, 4. November 2011
21:37. Wir kommen früher als geplant in Quito an. Bei der Passkontrolle verläuft alles reibungslos. Unser Gepäck ist da, die Radkartons sehen besser aus als in Vancouver, dank Duct Tape. Beim Rausgehen werden wir freundlich von einer Indiofamilie angesprochen. In unserem mageren Spanisch erklären wir, dass wir hier radeln wollen. Ungläubiges Staunen. Draußen vor dem Flughafen werden wir sofort von einem Taxifahrer angesprochen, der einen Kleinbus fährt. Quanto questa? Wieviel kostet das? 15 US$, alles klar, das nehmen wir. Eine kleine Schar Menschen hilft uns beim beladen und auch die freuen sich über ein Trinkgeld. Der Taxifahrer fragt uns in einer Mischung aus Spanisch und Englisch was wir hier denn so vorhaben und wir erzählen unsere Geschichte. Er freut sich und sagt uns, dass Equador ein schönes Land mit netten Menschen sei. Prima!
Die Fahrt zu unser Gastfamilie erinnert ein wenig an Italien in den 70igern: Rote Ampeln sind relativ und der Fahrer ist multitaskingfähig. Er ruft bei unser Familie an, um nach dem Weg zu fragen und bleibt dabei ausnahmsweise mal an einer grünen Ampel stehen anstatt die roten zu überfahren. Mit Gehupe lässt sich das aber regeln.
Bei unser Familie angekommen werden wir herzlich von der Mama in Empfang genommen und sogar geknuddelt. Von Mom zu La Mamma, toll. Die Fahrräder müssen wir noch in den dritten Stock schleppen und dann sind wir tatsächlich da!
Während ich dass hier tippe haben auch die Hunde mitbekommen, dass die Radler da sind und es hört sich an, als ob ein ganzes Rudel bellend unter dem Fenster vorbei läuft. Ich hoffe die haben was anderes zu tun, wenn wir losfahren.


