Stadtleben
Stadtleben
Wir haben hier in Patagonien nun einige Städte oder Dörfer gesehen. Wir konnten uns mit allem versorgen, was nötig war und hatten immer eine gute Pause vom Radfahren. Allerdings sehen die Ortschaften hier anders aus und so will ich versuchen mit diesem Artikel ein besseres Bild vom „Stadtleben“ zu zeichnen.
Der Regen hat aufgehört!
Endlich! Heute ist Sonntag und der Wetterbericht hat recht behalten. - Es ist trocken und zwischen den Wolken sehen wir sogar blaue Flecken.
Wir packen unsere Sachen und sind um kurz vor neun auf dem Rad. Gerade am Ortsausgang von La Junta fällt mir ein, dass wir noch Brot kaufen wollten. Also zurück. Es gibt viele kleine Läden hier, aber heute ist Sonntag und sie sind geschlossen. Die letzte Hoffnung ist die Tankstelle. Dort bekommen wir den Tipp wo es Brot gibt. Das klappt und nach Stadtrundfahrt sind wir endlich auf der Carretera unterwegs Richtung Puyuhuapi.
Erste Eindrücke von Patagonien
Wir haben jetzt vier Tage auf dem Rad hinter uns und einen Pausentag in Chalten. Wir haben vermutliche alle Gefühlslagen ein Mal durchlebt und erste Eindrücke von der Landschaft bekommen. Hier ein paar davon ohne zeitliche oder inhaltliche Sortierung.
Ankunft in Chile
Die erste Nacht in Chile war kalt. Wir sind in Santiago gelandet, haben unsere Räder und Gepäck in Empfangen genommen, durch den Zoll gebracht und gleich wieder aufgegeben. Es ist abends. Wir essen etwas und suchen uns einen Wartebreich, in dem wir uns hinlegen können.
Rückblick Europa
Wir waren mit allen Pausentagen 123 Tage in Europa unterwegs. Von Bremen nach Sevilla in 3324 km. Soweit ich mich erinnere habe ich 4 x Reifen geflickt, meine Pinion Nabe leckt, ein neues Kopfkissen, ein weiteres geflickt, ein Solarpanel zerlegt, aber sonst ist alles heile. Wir sind gesund in Sevilla angekommen. Wir hatten Wind von allen Seiten und in Summe relativ wenig Regen auf dem Rad, weil wir es gut geschafft haben an Pausentagen abzuwettern.
Halt mal kurz!
Pausen einer Radreise
Bei einer Radreise geht es natürlich um das Fahren und um „Vorwärts“ und „bis zum Horizont und noch viel weiter“ . Aber ich bin überzeugt auch Buzz Lightyear
Tapas, drinks und lebensfreude
Vor zwei Tagen sind wir in Sevilla angekommen. Bisher hatten wir immer nur relativ kurzen Kontakt zu Spanier:innen, also nur so viel, wie man eben hat, wenn man in einer Unterkunft eincheckt, Lebensmittel kauft, etc.
Gesundheit und Fitness
Gerade gestern habe ich wieder ein Mal gehört, dass wir ja „In Good Shape“ sein müssten, wenn wir eine solche Reise machen. Ich weiß nicht genau, was ich darauf antworten soll. Denn ein einfaches „Ja“ wäre glatt gelogen. Aber offensichtlich
Warum? Teil 2
Perspektivwechsel
Zuhause fällt einem die Decke auf den Kopf, die Arbeit läuft gerade nicht rund und das Wetter ist auch scheiße. Solche Tage kennen wir wohl alle.
Wenn wir auf Radreisen gehen, ist das für mich auch immer eine Flucht vor dem Alltag zuhause, der mich manchmal
Warum?
„Frau Hübner, warum reisen Sie eigentlich mit dem Rad und nicht mit dem Auto oder Flugzeug“ So oder so ähnlich wurde mir als Lehrerin schon oft die Frage gestellt, wenn ich erzählte, dass ich gerne lange Radreisen in fremde Länder unternehme. Gerade in den letzten Tagen, die
